Mäx an der „Mothership Connection“ Stufe Blue Angel an der ersten schweren Stelle der Bövra Flo Dzula an einer der schwersten Stellen der Bövra Gut zu wissen, ein Paddel in der Hand zu halten auf das man(n) sich verlassen kann Und weils so schön war gleich noch mal ne Sequenz von Daniel Maldacker
Erstellt von Marco Schlink    Alle Bilder Jacob Käfer    Nachbearbeitung: Marco Schlink    Interessse an den Photos ??? Kein Problem, alle Bilder stehen in einem Format von ca. 8 mb zur Verfügung. Einfach HIER klickenhttp://www.jakobkaefer.deshapeimage_8_link_0
Flo studiert den norwegischen Flussführer Hier waren die Hände noch ganz, 10 sec später hats geblutet Am Pennplatz  der Bövra ist man nie so ganz unbeobachtet Die erste schwere Stelle kann man direkt vom Einstieg aus besichtigen.Vom Ufer aus sieht es erst mal gar nicht so schlimm aus. Wir steigen ein, machen uns kurz warm und fahren im „Blue Angel „
Style in die erste Stelle ein. Ich fahre direkt hinter Mäx, er trifft die Linie perfekt, booft über eine Locke, um dann über eine Granitrutsche ins Unterwasser zu fahren. So fahre ich eigentlich auch, nur erwischt mich direkt am Anfang der Rutsche eine Felsnase und ich rumple die letzten 4 m auf dem Kopf oder besser gesagt auf den Händen hinab. Was soll ich sagen. Im Endeffekt resultierten daraus 3 Tage Zwangspause, was mich in diesem Moment jedoch recht wenig interessiert. Wäre doch zu schade, nach der ersten Stelle schon auf zu hören, also ignoriere ich das Blutbad grosszügig und paddle weiter. Ohne nennenswerte Schwierigkeiten geht es weiter, bis plötzlich ein recht grosser Felsen in der Mitte des Flusses zum Besichtigen animiert. Diese gehört sicherlich zu einer der schwereren Stellen dieses Abschnitts. Flo entscheidet sich schnell und fährt als Erster. Er trifft die Linie gut und wartet grinsend im Kehrwasser  auf Mäx und Daniel. Beide müssen rollen aber fahren trotzdem souverän. Daniel zeigt auf der Bövra wo´s lang geht Der Rest der Niedrigklamm ist nicht besonders schwer, kurz danach sollte man jedoch noch einmal besichtigen - was wir auch tun. Hier gehts ne recht wuchtige, bachbreite Stufe hinunter die es in sich hat. Manch einem ist diese Stelle noch aus dem Kajak Klassiker „Mothership Connection“ bekannt. Hier tauchte ein Held doch recht sportlich ab und man dachte, er wollte einen neuen Apnoe Weltrekord aufstellen. Auf so was hat bei uns keiner so richtig Bock, da unter anderem der rechte Felsen schikk unterspült daher kommt. Trotzdem lassen wir uns den Spass nicht verderben und ehe ich mich versehe sticht Mäx Lang schon mal vor. Er legt eine strenge Linie vor, indem er sich einfach „full speed“ in der Mitte runter ballert. Eins ist sicher. Diese Linie funktioniert. Ich überlege kurz und fahre auch mit Vollgas auf die Abbruchkante zu, versuche noch einen kleinen Boofschlag zu setzen und bin unten. Der Rücklauf saugt schon recht ordentlich aber ich bin schnell im grünen Wasser und freue mich über eine gute Befahrung. Daniel und Floh wählen eine andere Linie, diese erweist sich als die deutlich Elegantere. Sie boofen leicht über eine Verschneidung, um dann, ohne die Spritzdecke nass zu machen, im Unterwasser zu landen. Die Stimmung ist gut und so wird jede erfolgreiche Befahrung mit lautem Gegröle belohnt. Flo, wie so oft in diesem Urlaub, mit der perfekten Linie Der Rest des Baches ist schnell erzählt. Es hat noch einige schöne Stellen die meist aus Granitrutschen bestehen, jedoch nehmen die Schwierigkeiten kontinuierlich ab. Ist aber nicht schlimm, da bleibt mehr Zeit, diese grandiose Landschaft zu geniessen, die uns immer wieder aufs Neue beeindruckt. Und so ist der Ausstieg schnell erreicht und dieser Fluss endet eigentlich viel zu schnell. Am Auto wartet natürlich schon das importierte kühle Bier, das angesichts des Geleisteten doppelt so gut schmeckt wie zu Hause in der Stammkneipe. Auf dem Weg von Voss an die Otta führt die Strasse über das wunderschöne Sognefiell. An einer unscheinbaren Blockhütte gehts links ab in das atemberaubende Hochtal der Bövra. Es ist schon Abend und für den nächsten Tag haben wir uns den oberen Abschnitt dieses Baches auf die „must do-Liste“ geschrieben. Aber gut..... erst mal fett aufkochen und ein paar Biers killen, um am nächsten Morgen mit dem obligatorischen Brummschädel auf zu wachen. Dafür belohnt uns dieser Tag mit herrlichem Sonnenschein und T-Shirt-Temperaturen. Einfach ein Tag zum Helden zeugen. So gegen elf hat sich dann auch der Letzte aus dem Schlafsack geschält und es geht nur wenige Meter flussab zum eigentlichen Einstieg.